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Der erste Urlaub mit dem Wohnmobil – Erfahrungen eines Einsteigers

Zugegeben: Unser erster Wohnmobil-Urlaub war eher ein Zufallsprodukt. Wir, also meine Frau, unser 15-Jähriger Sohn und ich, wollten in den Sommerferien das nördliche Frankreich (Normandie, Bretagne) bereisen, unser Sohn wünschte sich einen Abstecher nach Paris. So sind wir irgendwie fast zwangsläufig auf die Alternative „Wohnmobil“ gekommen. Da Camping für uns bis jetzt überhaupt kein Thema war, sind wir eigentlich ohne jegliche Vorkenntnisse in dieses kleine Abenteuer gestartet. Schnell führte die Recherche auf die Seiten von premium-wohnmobil.de, erste  Kontakte zu Herrn Hoves waren äußerst freundlich, kompetent und unkompliziert (was haben Einsteiger nicht alles für seltsame Fragen!). Und, wir geben es zu, als vorsichtige Menschen haben wir sogar eine Bonitätsauskunft eingeholt. Überflüssig zu erwähnen, dass wir selten ein besseres Ergebnis gesehen haben… Also war klar: Der I 740 wird gebucht – für unsere Bedürfnisse schien der sicher ausreichend. Zum Zeitpunkt der Buchung war das Fahrzeug noch nicht ausgeliefert – also stand ein wichtiger Test bei einem andern Händler an: Kann unser Sohn (zum Zeitpunkt der Reise ca. 1,95 m groß!) überhaupt aufrecht im Fahrzeug stehen? Antwort: Er kann! Nur die geöffnete Heckklappe sollte sich in dieser Sache zu seinem „Feind“ entwickeln.

Dann kam der spannende Tag: Übernahme des Fahrzeugs. Nagelneu, blitzblank und reisefertig steht der Wagen auf dem Hof. Die ausführliche Einweisung war äußerst hilfreich, ebenso das sicherheitshalber mitgebrachte Notizbuch. Für Einsteiger viel Info in kurzer Zeit – da können ein paar Notizen doch beruhigen. Ab ans Steuer – und los geht’s. Nicht ohne die mahnenden Worte von Herrn Hoves im Hinterkopf: Es sollen schon Mieter beim Verlassen des Hofes beinahe den Pfosten der Einfahrt touchiert haben. Aber es geht einfacher als erwartet, PKW-Komfort eben. Das „automatisierte Schaltgetriebe“ ist eine interessante Erfahrung: Kein Kupplungspedal, aber der Schaltvorgang wirkt, wie von Heinzelmännchen durchgeführt: Auskuppeln, den Gang wechseln und wieder einkuppeln. Also immer mit „Gedenk-Sekunde“ und nicht mit einer 8-Gang PKW-Automatik vergleichbar.

Man gewöhnt sich dennoch schnell daran. Auf dem Weg ein Baumarkt: Vielleicht doch besser die fast leere der beiden Gasflaschen tauschen? Kostet ja nur 20,-- EUR… natürlich sollte Herr Hoves auch hier Recht behalten: Wir haben (im August) in zwei Wochen deutlich weniger als eine Flasche verbraucht. Unterwegs die bange Überlegung: Wir wohnen in einer kleinen Sackgasse. Zum Beladen würden wir gern möglichst dicht bis ans Haus fahren. Kommen wir ohne Blessuren am Fahrzeug wieder aus der Sackgasse heraus? Es sollte aber kein Problem werden: Selbst der „kleine“ I 740 ist zwar groß, aber übersichtlich. Klar, Vorsicht ist angebracht, aber mit Rückfahr-Kamera (ja, es stimmt, die Ecken des Wagens sieht man dennoch nicht!) klappt das problemlos. Also alles Verladen, die drei Fahrräder passen gut in die geräumige Heck-Garage und auch sonst keine Probleme. Zugegeben: Man braucht als Einsteiger 2-3 Tage, bis alles seinen sinnvollen Platz gefunden hat man sich sozusagen „eingelebt“ hat.

Los geht’s, ab auf die Autobahn. Überraschende Erkenntnis: Mit 100 km/h auf der rechten Spur mitschwimmen ist sehr viel entspannender, als im PKW mit 100 km/h einem „Schleicher“ auf der linken Spur zu folgen. Dazu gute Übersicht, viel Platz und bequeme Sitze – auf gen Frankreich! Unterwegs nicht vergessen: „Echte“ Wohnmobilisten grüßen sich, wenn sie sich auf der Straße begegnen! Mussten wir auch erst lernen…

 

Dann die erste Übernachtung. Überraschend: Aufgrund zahlreicher Belüftungsmöglichkeiten (wirklich überall mit Insektenschutz!) ist es abends und nachts auch im Sommer (wir reden nicht vom legendären „Sommer in der Normandie“!) wesentlich angenehmer als erwartet. Auch ohne Klimaanlage. Schnell noch etwas zu Essen machen, ein Glas Wein und ab in die Kojen - herrlich! Bequeme Betten, selbst für die 1,95 unseres Sohnes. Morgens die erste Dusche – klappt! Brötchen aus dem Backofen – klappt auch! Dann wird es wieder spannend: Unser erster Besuch einer Service-Station. Notizbuch raus, kurz nachgeschaut: Wie war das genau mit der WC-Kassette? Aber auch diese Hürde erweist sich als überaus problemlos. Überflüssig, zu erwähnen, dass das Leeren der Kassette für den Rest der Reise dennoch fest in den Händen des Familienoberhauptes blieb. Nun noch das Abwasser ablassen: Schlauch raus, Ventil auf, Wasser läuft… Letzte Übung: Frischwasser nachfüllen. In Deutschland passte oft der Schlauch mit dem aus dem häuslichen Garten bekannten „Systemanschluss“. Aber in Frankreich? Da half wieder das Notizbuch: Wo genau war noch der Stutzen für „fremde“ Schläuche oder die mitgeführte Kanne?

Weiter geht’s also durch Frankreich. Mautstationen an der Autobahn. Links und rechts Beton-Wälle, deren Schleifspuren wahrscheinlich etliche Geschichten erzählen könnten. Aber: Man passt doch durch, und durch die übersichtliche Form eines Quaders passt auch das Heck, wenn man vorne „durch“ ist. Kleiner Tipp: Bei personalbesetzten Stationen wurden wir meist in die günstigere „Classe 2“ eingestuft, während automatische Spuren uns (wohl wegen der Höhe und / oder des Gewichts) in die eigentlich korrekte „Classe 3“ einstuften. In Paris wurden wir wieder an die Worte von Herrn Hoves erinnert: Das eingebaute Navi ist kein LKW-Navi. Also standen wir plötzlich vor einer Durchfahrt mit 2,60 m Höhe (nein, es handelte sich nicht um ein Parkhaus, sondern eine Straßen-Unterführung)! Aber die Franzosen scheinen solche Situationen äußerst gelassen zu nehmen – dann müssen wir eben zurück… Natürlich scheint die Fahrzeug-Größe für zahlreiche Orte, gerade an der Küste, erst einmal nicht ideal. Oft heißt es: „Über 3,5 t bitte draußen bleiben“. Insofern ist das Mitführen von Fahrrädern mehr als sinnvoll, wenngleich nicht alle Straßen in Frankreich für Radfahrer gemacht zu sein scheinen. Letztlich sind wir aber überall durchgekommen, ohne anzuecken. Andererseits wäre ein nur unwesentlich kleineres Fahrzeug (< 3,5 t) in engen Orten sicher auch kein Quell der Freude. Und ein deutlich kleineres Reisemobil (Campingbus) erfordert ganz andere Zugeständnisse an den Wohnkomfort.

So haben zwei herrliche, erholsame Wochen verbracht und „unseren“ I 740 unversehrt, aber mit mindestens einem weinenden Auge zurückgegeben. Was im Übrigen auch äußerst angenehm, problemlos und fair verlief.

Unser Fazit? Mit dem komfortablen Wohnmobil von premium-wohnmobil.de war der Urlaub eine wirklich runde Sache und deutlich komfortabler, als vielleicht erwartet. Dass manche Campingplätze an der Küste in den Ferien ausgebucht sein würden, kam nicht gänzlich unerwartet. Da wäre die Nebensaison sicher angenehmer. Ob wir etwas vermisst haben? Nun, Freunde hatten empfohlen, ein Seil als Wäscheleine mitzunehmen. Flugs vom WoMo zum nächsten Baum gespannt, trocknen die Handtücher sehr zügig. Sonst wäre das mitunter schwierig gewesen. Und vielleicht den 220 V Spannungswandler der größeren Modelle. Leider schweigt nämlich die Kaffeemaschine in I 740, wenn kein 220V-Anschluss in der Nähe ist. Und auch das Aufladen von Mobiltelefonen dauert über den USB-Anschluss im Fahrerhaus reichlich lange, auch hierfür war „Landstrom“ von einigen Reiseteilnehmern heiß begehrt. Schlussendlich würden wir heute wahrscheinlich sogar zum I 790 greifen. Die paar cm zusätzliche Länge werden sich im Fahrbetrieb und Handling nicht negativ bemerkbar machen, kommt aber der vorderen Sitzgruppe zugute. Hier gab es so manchen „blauen Fleck“, irgendwie war der Tisch immer etwas im Weg. Positiv überrascht hat uns hingegen der niedrige Kraftstoff-Verbrauch: Über die knapp 4.000 km haben wir durchschnittlich etwa 11 l/100 km verbraucht, was angesichts von Luftwiderstand und Gewicht respektabel erscheint.

Insgesamt war der Urlaub super, der Service wirklich einwandfrei und man ertappt sich regelmäßig bei dem Gedanken an eine Wiederholung. Dann aber gerne drei Wochen – wenn schon, denn schon, könnte man sagen. Aber man braucht eben als Einsteiger nach unserer Erfahrung doch einige Tage, um sich an das „Leben an Bord“ zu gewöhnen und die Freiheit zu genießen. Wir können uns jedenfalls sehr gut vorstellen, vom Einsteiger zum Wiederholungstäter zu werden und sind gespannt auf die neuen Modelle in der Flotte!

Familie Volkmann

Hamburg Eidelstedt

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